Sea of Solitude – Hammer-Grafik braucht keine Hammer-Grafikkarte

AUGENPORNO! Sagt man selten bei zeitgenössischen Games, weil alle nach dem Fotorealismus jagen. Aktuelle Shooter haben bestimmt eine Hammer-Grafik, aber ich spreche mich für eine neue Bewertungskategorie aus: Der Look. Für einen Hammer-Look braucht man keine Gforce Excalibur BiTurbo V12, es reicht manchmal der Grafik-Chip im Smartphone, um dem Spieler dennoch die Augen übergehen zu lassen. Bestes Beispiel ist Sea of Solitude von Jo-Mei-Games aus Berlin, das von keinem Geringeren als EA vertrieben und vor allem die Rechenleistung in Eurem Ästhetik-Zentrum beansprucht. Die Story ist nicht weniger inspiriert, aber ich bin ein einfacher Mann: Schaut Euch die Visuals an. Wie schon bei Cup Head oder Unravel beweist allein schon die Art Direktion, dass eine Hammergrafik keine teure Grafikkarte braucht. Zumal wir Verschwörungstheoretiker ja alle wissen, dass die großen Spielestudios mit Grafikkarten-Herstellern unter einer Decke stecken.


via the verge